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LinkedIn-Beiträge planen: so bereitest du deine Posts in Ruhe vor.

Wie das Planen direkt in LinkedIn funktioniert, wann sich ein Tool lohnt und wie eine einfache Wochenroutine aussieht.

Von Paul Hölzl und Ben Braunsperger, Gründer von Pipeflow · Zuletzt aktualisiert:

Warum du LinkedIn-Beiträge planen solltest

Ein guter LinkedIn-Beitrag braucht einen klaren Gedanken und ein paar ruhige Minuten zum Schreiben. Beides hast du selten genau dann, wenn du eigentlich posten wolltest. Wer spontan postet, schreibt oft unter Zeitdruck oder lässt es ganz bleiben.

Wenn du Beiträge planst, schreibst du sie, wenn du Zeit und Ideen hast, zum Beispiel am Sonntagabend oder in einer ruhigen Stunde am Freitag. LinkedIn veröffentlicht sie dann zum eingestellten Zeitpunkt. So bleibt dein Profil regelmäßig aktiv, auch in stressigen Wochen.

So planst du direkt in LinkedIn

LinkedIn hat eine eigene Planungsfunktion, für das persönliche Profil und für Unternehmensseiten. Sie kostet nichts und reicht für viele kleine Betriebe völlig aus:

  • Beitrag erstellen: Klick wie gewohnt auf „Beitrag beginnen“ und schreib deinen Text. Füg bei Bedarf ein Bild oder ein Dokument hinzu.
  • Uhr-Symbol wählen: Neben dem Button zum Posten findest du ein kleines Uhr-Symbol. Darüber stellst du Datum und Uhrzeit ein.
  • Planen bestätigen: Statt „Posten“ steht dann „Planen“ auf dem Button. Ein Klick, und der Beitrag ist eingeplant.
  • Geplante Beiträge ansehen: Über dasselbe Uhr-Symbol im Erstellfenster findest du die Liste deiner geplanten Beiträge. Dort kannst du sie ansehen, verschieben oder löschen.

Wann sich ein Planungstool lohnt

Die Funktion in LinkedIn ist praktisch, aber einfach gehalten. Ein zusätzliches Werkzeug kann sinnvoll sein, wenn einer dieser Punkte auf dich zutrifft:

  • Mehrere Kanäle: Du planst Instagram und LinkedIn und willst beides in einem Kalender sehen.
  • Freigaben im Team: Eine Mitarbeiterin schreibt Entwürfe, du gibst sie frei.
  • Keine Zeit zum Schreiben: Du willst Vorschläge für Texte und Bilder bekommen, statt jeden Beitrag selbst zu formulieren.
  • Überblick: Du willst auf einen Blick sehen, welche Themen in den letzten Wochen dran waren.

Was du vor dem Planen vorbereiten solltest

Das Einplanen selbst dauert Sekunden. Die eigentliche Arbeit steckt in der Vorbereitung. Diese drei Dinge helfen:

Eine Themenliste. Sammle Fragen, die Kunden dir stellen, Erfahrungen aus Projekten und Gedanken zu deiner Branche in einer Notiz am Handy. Wenn du dich hinsetzt, musst du nicht bei null anfangen. Anregungen findest du im Ratgeber LinkedIn-Themen für Unternehmer.

Eigene Fotos. Mach bei der Arbeit nebenbei Fotos: das Team bei der Besprechung, ein Detail vom Projekt, die Werkstatt am Morgen. Echte Bilder wirken auf LinkedIn besser als Stockfotos.

Ein fester Termin. Leg dir einen wiederkehrenden Termin im Kalender an, zum Beispiel jeden Freitag von 14 bis 15 Uhr. Was einen festen Platz hat, passiert eher.

Eine einfache Wochenroutine

So könnte die Woche einer Steuerberaterin aussehen, die zweimal pro Woche auf LinkedIn postet:

  • Freitag, 30 Minuten: zwei Themen aus der Notizliste aussuchen und beide Beiträge schreiben. Einer erklärt eine häufige Frage, einer erzählt von einer Erfahrung aus der Kanzlei, ohne Kundendaten.
  • Freitag, 5 Minuten: beide Beiträge für Dienstag und Donnerstag morgens einplanen.
  • Dienstag und Donnerstag, je 10 Minuten: nach dem Erscheinen auf Kommentare antworten und bei zwei, drei Kontakten selbst etwas kommentieren.
  • Einmal im Monat, 15 Minuten: in der Statistik schauen, welche Beiträge gut liefen, und daraus lernen.

Die richtige Uhrzeit einstellen

LinkedIn ist ein berufliches Netzwerk, viele schauen rund um ihre Arbeitszeit hinein. Werktags morgens oder um die Mittagszeit ist deshalb ein guter Startpunkt. Ob das für dein Publikum stimmt, findest du nur durch Ausprobieren heraus. Wie du dabei vorgehst, steht im Ratgeber zur besten Zeit für LinkedIn.

Nach dem Erscheinen dabei sein

Auf LinkedIn leben Beiträge von Gesprächen. Wenn jemand in den ersten Stunden kommentiert und du antwortest, entsteht ein Austausch, und LinkedIn zeigt den Beitrag eher weiteren Menschen. Plane deine Beiträge deshalb auf Zeiten, zu denen du kurz reinschauen kannst. Ein Beitrag, der um acht erscheint, während du bis Mittag auf der Baustelle bist, hat es schwerer.

Mehr dazu, wie Beiträge mehr Menschen erreichen, liest du im Ratgeber LinkedIn-Reichweite steigern.

Typische Fehler beim Planen

Planen spart viel Zeit, aber ein paar Fallen gibt es:

  • Planen und vergessen: Schau vor dem Erscheinen noch einmal drüber. Passt der Beitrag noch zur aktuellen Lage?
  • Instagram-Text eins zu eins übernehmen: Auf LinkedIn darf der Text sachlicher und länger sein, mit wenigen Emojis und Hashtags. Mehr im Ratgeber Ein Thema, zwei Kanäle.
  • Zu viel auf einmal: Lieber zwei Wochen gut geplant als zwei Monate halbherzig.
  • Nur über die Unternehmensseite planen: Bei kleinen Betrieben erreicht das persönliche Profil meist mehr.

LinkedIn-Beiträge automatisch planen

Planen nimmt dir das pünktliche Veröffentlichen ab, schreiben musst du aber trotzdem selbst. Wenn genau das immer liegen bleibt, kannst du einen Schritt weitergehen und deine Beiträge automatisch planen lassen. Pipeflow zum Beispiel liest deine Website und plant daraus jede Woche fertige LinkedIn-Beiträge mit Text, Bild und Uhrzeit. Du liest drüber, änderst, was nicht passt, und gibst frei. Veröffentlicht wird über dein persönliches Profil, eine Unternehmensseite geht derzeit noch nicht. Wie das im Detail abläuft und wann es sich lohnt, erklärt die Seite LinkedIn-Beiträge automatisieren. Auf Kommentare antworten bleibt deine Aufgabe, denn davon lebt LinkedIn.

Kurz gefragt.

Kann ich auf LinkedIn kostenlos Beiträge planen?

Ja. Die Planungsfunktion ist direkt in LinkedIn eingebaut und funktioniert mit dem kostenlosen Konto, für dein persönliches Profil und für Unternehmensseiten.

Kann ich geplante Beiträge auch in der App sehen?

Wo genau du geplante Beiträge findest, kann sich zwischen App und Browser und mit Updates unterscheiden. Am verlässlichsten ist der Weg über das Uhr-Symbol im Fenster zum Erstellen eines Beitrags.

Werden geplante LinkedIn-Beiträge schlechter angezeigt?

Dafür gibt es keinen belastbaren Beleg. Entscheidend sind Inhalt und Reaktionen. Wichtig ist nur, dass du nach dem Erscheinen erreichbar bist und auf Kommentare antwortest.

Wie oft sollte ich auf LinkedIn posten?

Für den Anfang reicht ein Beitrag pro Woche. Wenn das gut klappt, sind zwei oder drei möglich. Mehr zum Einstieg im Ratgeber LinkedIn für kleine Unternehmen.

Soll ich über mein Profil oder über die Unternehmensseite planen?

Bei kleinen Betrieben meist über das persönliche Profil, weil Menschen eher Menschen folgen. Die Unternehmensseite kannst du zusätzlich pflegen, etwa für Stellenanzeigen.

Kann ich LinkedIn-Beiträge auch automatisieren?

Ja. Mit einem Werkzeug wie Pipeflow werden Beiträge nicht nur geplant, sondern auch aus deiner Website geschrieben. Solange die Freigabe an ist, erscheint nichts ohne dein OK auf deinem persönlichen Profil.

Und Pipeflow?

Pipeflow plant nicht nur, sondern schreibt auch: Es liest deine Website und erstellt daraus jede Woche LinkedIn-Beiträge mit Text, Bild und fester Uhrzeit. Du prüfst, bearbeitest oder lässt neu schreiben, und Pipeflow veröffentlicht zur geplanten Zeit über dein persönliches Profil. Eine Unternehmensseite kann Pipeflow derzeit nicht bespielen. Auf Kommentare antworten bleibt deine Aufgabe.

Probier es mit deiner Website.

Pilotphase: kostenlos testen. Nichts wird veröffentlicht, bevor du es freigibst.