So nutzt du diese Liste
Auf LinkedIn musst du nicht jeden Tag etwas Großes erzählen. Es reicht, regelmäßig einen guten Gedanken zu teilen. Die folgenden 30 Ideen sind in sechs Gruppen sortiert. Such dir aus jeder Gruppe ein bis zwei aus, schreib sie in deine Themenliste und wechsle beim Posten zwischen den Gruppen. So wird dein Profil abwechslungsreich, ohne dass du lange nachdenken musst.
Welche großen Themenfelder für Unternehmer auf LinkedIn passen, steht im Ratgeber LinkedIn-Themen für Unternehmer. Hier geht es um konkrete Beitragsideen, die du diese Woche umsetzen kannst.
Fachwissen teilen
Wissen ist auf LinkedIn die beste Visitenkarte. Du zeigst, dass du dich auskennst, ohne Werbung zu machen:
- 1. Die häufigste Kundenfrage: Beantworte die Frage, die du jede Woche hörst. Die Steuerberaterin erklärt, welche Belege sie wirklich braucht.
- 2. Ein Fehler, den du oft siehst: Der Installateur erzählt, warum die Heizung im Herbst ausfällt, wenn sie nie gewartet wurde.
- 3. Eine kurze Checkliste: Fünf Dinge, die man vor einer Badsanierung klären sollte, oder vier Fragen vor dem ersten Gespräch mit einer Beraterin.
- 4. Ein Begriff einfach erklärt: Was steckt hinter einem Fachwort, das deine Kunden oft verwirrt? Ein Absatz, ohne Fachsprache.
- 5. Ein Mythos richtiggestellt: Etwas, das viele glauben und das nicht stimmt. Die Physiotherapeutin erklärt, warum Schonung bei Rückenschmerzen nicht immer hilft.
Projekte und Arbeit zeigen
Ergebnisse machen greifbar, was du kannst. Wichtig auf LinkedIn: Erzähl auch, wie du zur Lösung gekommen bist.
- 6. Vorher und nachher: Ein Foto vom Ausgangszustand, eines vom Ergebnis und ein paar Sätze zur größten Herausforderung dazwischen.
- 7. Ein Projekt in drei Sätzen: Ausgangslage, Lösung, Ergebnis. Die Tischlerei zeigt einen Empfangstresen für eine Arztpraxis.
- 8. Dein wichtigstes Werkzeug: eine Maschine, eine Software oder eine Methode, und warum sie deinen Kunden etwas bringt.
- 9. Ein Auftrag, der anders lief als geplant: was schiefging und wie ihr es gelöst habt. Ehrlichkeit wirkt hier stärker als Hochglanz.
- 10. Eine Kundenstimme: ein Satz aus einer Bewertung, mit Erlaubnis geteilt. Wie das geht, steht im Ratgeber Kundenbewertungen auf Social Media teilen.
Team und Betrieb
Menschen folgen Menschen. Beiträge über dein Team zeigen, wer hinter dem Betrieb steht. Frag vorher, ob die Personen gezeigt werden wollen, mehr dazu im Ratgeber Mitarbeiterfotos und Einwilligung.
- 11. Eine neue Kollegin vorstellen: was sie macht, was sie mitbringt und warum ihr euch über sie freut.
- 12. Ein Lehrabschluss: Glückwunsch an den Lehrling, dazu ein Satz, was er in der Lehre gelernt hat.
- 13. Ein Jubiläum: zehn Jahre im Betrieb, das fünfte Jahr der Selbstständigkeit, die erste Filiale. Erzähl, was sich seither verändert hat.
- 14. Ein normaler Arbeitstag: wie sieht der Morgen in der Backstube, in der Kanzlei oder in der Werkstatt aus?
- 15. Warum es den Betrieb gibt: die Geschichte der Gründung oder Übernahme, kurz und ehrlich erzählt.
Haltung und Erfahrung
Diese Beiträge sind persönlicher. Sie funktionieren auf LinkedIn oft besonders gut, weil sie zeigen, wie du denkst:
- 16. Eine Lektion aus deinen Jahren im Beruf: etwas, das du heute anders machst als am Anfang.
- 17. Eine Entscheidung und ihr Grund: warum du zum Beispiel nur noch in einem bestimmten Umkreis arbeitest oder Samstagstermine eingeführt hast.
- 18. Deine Meinung zu einem Branchenthema: Fachkräftemangel, Digitalisierung, Energiepreise. Sachlich, mit einem eigenen Gedanken.
- 19. Eine Weiterbildung: was du gelernt hast und was deine Kunden davon haben.
- 20. Ein eigener Fehler: was passiert ist und was du daraus mitgenommen hast. Das macht nahbar.
Region und Netzwerk
Gerade für Betriebe in Österreich ist die Region ein starkes Thema. Wie Betriebe in Österreich ihre Beiträge automatisch planen können, steht auf der Seite Social Media Automatisierung in Österreich.
- 21. Einen Partnerbetrieb empfehlen: der Elektriker, mit dem du seit Jahren auf Baustellen arbeitest. Markier ihn, wenn er auf LinkedIn ist.
- 22. Eine Veranstaltung: ein Branchentreffen, eine Messe oder ein Unternehmerfrühstück. Was hast du dort mitgenommen?
- 23. Lieferanten aus der Region: woher dein Holz, dein Mehl oder deine Ware kommt und warum dir das wichtig ist.
- 24. Dein Engagement: Sponsoring für den Fußballverein, Mitarbeit bei der Feuerwehr, ein Lehrlingsprojekt mit der Schule.
- 25. Glückwunsch an einen Kunden: zur Eröffnung, zum Umbau, zum Jubiläum. Nur, wenn der Kunde einverstanden ist.
Recruiting und Anlässe
Zum Schluss Ideen, die an einen Anlass gebunden sind. Sie lassen sich gut im Jahr einplanen:
- 26. Eine Stelle persönlich ausschreiben: nicht nur die Anzeige verlinken, sondern in eigenen Worten sagen, wen du suchst. Mehr im Ratgeber Mitarbeiter finden über Social Media.
- 27. Warum man bei dir arbeiten will: konkrete Gründe statt Floskeln, etwa planbare Arbeitszeiten oder ein eigenes Firmenauto.
- 28. Ein neues Angebot: eine neue Leistung, ein neues Produkt, ein neuer Standort. Erzähl, warum du es eingeführt hast.
- 29. Saison und Termine: Saisonstart, Betriebsurlaub, Fristen, die deine Kunden kennen sollten.
- 30. Ein Rückblick: am Jahresende drei Dinge, die gut liefen, und eines, das du nächstes Jahr besser machen willst.
Aus einer Idee einen Beitrag machen
Eine Idee ist noch kein Beitrag. Ein einfacher Aufbau hilft: Ein erster Satz, der neugierig macht, dann drei bis fünf kurze Absätze und am Ende eine Frage oder ein klarer Hinweis. Auf LinkedIn sehen Leser zuerst nur die ersten Zeilen, deshalb zählt der Anfang besonders.
Ein Beispiel zu Idee 2 von einem Installateur: „Die meisten Heizungsnotrufe im Oktober hätten wir im Sommer verhindern können. Eine Wartung dauert nicht lange. Dabei sehen wir verschmutzte Brenner, schwache Pumpen und undichte Ventile, bevor es kalt wird. Wann war deine Heizung zuletzt dran?“
Wie oft du solche Beiträge veröffentlichen solltest, steht im Ratgeber Wie oft auf LinkedIn posten.
Pipeflow